Traditionelles Tantra Yoga

Entspanne und lasse ganz los. 
Das könnte das Mantra von traditionellem Tantra Yoga sein.

Tantra Yoga orientiert sich an deinem Prana-System (Lebensenergie) und hat zur Aufgabe dies ungehindert fliessen zu lassen.

Nur durch Entspannung kann Prana fliessen und so zu einem ganzheitlichen, gesunden, erfüllten und glücklichen Leben beitragen. 

Bei traditionellem Tantra findet eine Reise nach Innen statt um dein wahres Selbst zu erkennen.

Die Säulen auf denen Tantra Yoga aufgebaut ist, sind folgende:

  • Die Hauptserie wird Trisdosha balancing genannt.
    Der Fokus ist ganz und gar auf dich gerichtet, kein Vergleichen mit dem Nachbarn oder Wettbewerbsgedanken mit dir selbst, kein Ziehen und Zerren um in eine Position zu gelangen. Die Augen sind geschlossen, der ganze Körper entspannt und die Asanas werden nach deinem eigenen Ermessen ausgeführt. Da wo du heute bist, ist es gut zu sein.
  • Stehserie
    Die gezielte Körperausrichtung steht hier im Mittelpunkt. Es sind aufeinander abgestimmte Asanas, die die Knochendichte und das eigene Körpergefühl sowie die Bewegungsabläufe verbessern.
  • Dand-flow
    Der Dand flow ist ein dynamisches Konzept, um Kraft zu sammlen und um zu lernen, dass es auch möglich ist, in kraftvollen Übungen zu entspannen.
  • Vorwärtsbeugserie
    Die Förderung der Flexibilität sowie eine tiefe Meditation sind Kernpunkte dieser Serie. Sie wird im Sitzen durchgeführt und ist auf die gezielte Stärkung der Zwerchfelle ausgelegt.
  • Dehn-Partnerübung
    Diese Übungen sind ideal zum Aufwärmen. Hierbei wird die Beinflexibilität, sowie die Kommunikation der eigenen Grenzen und des Befindens gefördert.

Auch Massagen sind im traditionellen Tantra Yoga ein wichtiger Bestandteil:

  • Ayurvedische Walkingmassage
    Diese wird, wie der Name schon sagt, mit den Füssen durchgeführt. Im Vordergrund steht die Harmonisierung des Pranaflusses. Gleichzeitig wird der ganze Körper aufgewärmt und es kann auf Verspannungen gezielt eingegangen werden.
    Es ist sehr angenehm zu empfangen als auch zu geben, da der Kraftaufwand wesentlich geringer ist, als bei einer Massage mit den Händen.
  • Ausrichtungsmassage
    Diese kann als eine passive Asanaeinheit angesehen werden. Es sind ähnliche Elemente wie in der Thai Yogamassage.

Die nächste wichtige Säule sind Pranayama und Bandhas. Pranayama sind verschiedene Atemtechniken und Bandhas sind Muskelverschlüsse. Sie regulieren das Prana auf sehr subtile Art und Weise, und tragen wesentlich zu einem inneren Gleichgweicht, einem gesunden Lebensstil sowie zu einer erfüllten Sexualität bei.